So lesen Sie den Gesundheitsbericht

Hier erhalten Sie zusätzliche Informationen zu wichtigen Gesundheitswerten und Elementen im Gesundheitsbericht und lernen weitere Fakten zu unseren 19 mesana Gesundheits-Parametern kennen.

Aufbau des Gesundheitsbericht

Es gibt im Gesundheitsbericht einen klaren Aufbau.

Der Gesundheits-Score gibt einen Gesamt-Überblick über Ihre Gesundheit. Er wird aus den Scores der fünf Bereiche Aktivität, Schlaf, Stress, Risiko und Ernährung und Genussmittel berechnet. Jeder dieser Bereiche hat eigene Gesundheits-Parameter, die in den Bereichs-Score einfließen. Die Gewichtung jedes Parameters basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Sie sehen auf einen Blick, wie Ihr aktueller Gesundheitszustand ist, wie Sie in den einzelnen Bereichen abgeschnitten haben und wo Sie ansetzen können, um Ihr Wohlbefinden zu steigern:

Grün steht für gute Ergebnisse, Orange für Verbesserungspotenzial und Rot für eher kritische Bereiche.

Bei mesana wird eine Vergleichsgruppe angegeben. Diese ist im Gesundheitsbericht mit einem schwarzen Punkt direkt in der Ampel eingezeichnet.

Ihre Vergleichsgruppe besteht aus Personen, die das gleiche Geschlecht angegeben haben und in der gleichen Altersgruppe sind. Sie basiert auf mindestens 300 Daten pro Gruppe.

mesana hat 4 Altersgruppen eingeteilt:  <30, 30-44, 45-59, 60+

Der Wert soll das Bewusstsein für die eigene Gesundheit erhöhen. Man kann den eigenen Gesundheitszustand besser einschätzen und verstehen. Man sieht direkt, wie man im Vergleich zu ähnlichen Personen abschneidet.

Mesana wertet 19 Gesundheitsparameter aus. Diese stammen entweder aus Ihren Antworten im Fragebogen oder aus den Daten, die der Sensor während der 48 Stunden Messung gemessen hat.

Das heißt es werden in der Gesamtauswertung sowohl selbst angegebene Antworten als auch gemessene Werte verarbeitet.

Damit Sie wissen, auf welcher Grundlage der Gesundheits-Parameter basiert gibt es hinter jedem Gesundheits-Parameter ein Symbol.

Ein Stift-Symbol steht für die Auswertung mit Hilfe der Antworten im Fragebogen.

Das Sensor-Symbol zeigt an, dass dies ein gemessener Wert ist.

Anhand der Farben erkennen Sie, wann bzw. wie lange Sie während der mesana
Messung welcher körperlichen Aktivität nachgegangen sind (v.a. längeres Sitzen – mehr als 30
min am Stück – ist schädlich!). In der Zeile „Dauer“ unterhalb der 5 Aktivitätsklassen sehen Sie,
wie lange Sie insgesamt in der auf dieser Seite zusammengefassten Zeit (in der Regel 24h)
gelegen, gesessen/gestanden etc. haben.

Hier zeigen wir Ihnen, wie viele Schritte Sie pro Stunde während der mesana Aufzeichnung
gemacht haben. In der Überschrift steht, wie viele es insgesamt an diesem Tag waren – zur
Erinnerung: 7.500 pro Tag werden empfohlen!

Wie schnell hat Ihr Herz geschlagen? Angegeben sind die Schläge pro Minute (beats per
minute, bpm). Normalerweise steigt die Herzfrequenz unter Belastung (gelbe oder rote Bereiche
in der oberen Aktivitätsgrafik), in Ruhe sollte sie abnehmen (v.a. im Schlaf – blaue Bereiche).

Sie sehen, wann der Stress am Tag besonders hoch oder niedrig ist. So können sie Stress auslösende Momente, die immer wieder auftreten, erkennen. Achten sie darauf und vergleichen sie die Grafik mit ihren Aktivitäten. Das hilft, gezielt Maßnahmen zu entwickeln, um Ihren Stress zu minimieren.   Dazu gehören zum Beispiel kleine Pausen oder Entspannungstechniken. Optimieren sie ihren Tagesablauf, indem sie stressige Aufgaben auf Zeiten verschieben, in denen sie besser damit umgehen können.

Ein abschließender wichtiger Hinweis: Für uns Menschen ist es entscheidend, ein gutes Gleichgewicht zu halten – Wie ein Seiltänzer, der immer wieder innehält, um sein Gleichgewicht zu stabilisieren, wenn er ins Schwanken gerät.

Ein positiver Stress-Wert wird vor allem dann problematisch, wenn er zum Dauerzustand wird und nicht genügend Erholung gegenübersteht. Wenn sie also einen hohen Stress-Wert haben und ihre Situation derzeit nicht oder nur wenig ändern können – weil sie zum Beispiel in einem anspruchsvollen Projekt involviert sind oder durch Berufs- und Privatleben eine Doppelbelastung haben – liegt die Lösung in ausreichender Erholung. Achten sie darauf, dass sie dann einen deutlich positiven Erholungs-Wert erreichen.

Diese Grafik hilft ihnen, Erholungsphasen besser zu verstehen und bei Bedarf gezielt zu verbessern. Sie zeigt genau, wann ihre Erholung am besten ist und wann sie nachlässt. So können sie Muster und Zeiten erkennen, in denen sie besonders gut zur Ruhe kommen.

Es lohnt sich, diese Grafik in Ruhe zu studieren und sie mit Ihren täglichen Aktivitäten abzugleichen, insbesondere mit Ihrer Pausen- und Freizeitgestaltung. Diese Analyse kann ihnen wertvolle Hinweise geben, wie gut ihre Entspannungsstrategien funktionieren.

Mit den gewonnenen Erkenntnissen können sie gezielte Maßnahmen zur Steigerung ihrer Erholung im Alltag ergreifen. Sie könnten regelmäßige Pausen einplanen, um sicherzustellen, dass sie sich ausreichend erholen. Zudem könnten sie Entspannungstechniken wie Atemübungen in ihren Alltag integrieren. Auch die Gestaltung ihrer Freizeit mit Aktivitäten, die ihnen Freude bereiten und Ruhe fördern, kann ihre Erholung verbessern. Durch bewusste Veränderungen und Anpassungen in ihrem Tagesablauf können sie langfristig ihr Wohlbefinden und ihre Gesundheit steigern. Dies sollte insbesondere dann eine hohe Priorität haben, wenn ihr Stress-Wert positiv ist. Dann sind gezielt geplante Erholungsstrategien besonders wichtig, um für einen Ausgleich zu sorgen.

Hier zeigen wir Ihnen Ihren Wert im Ampelschema.

Erst beschreiben wir den Parameter. Wir machen deutlich, welche Aussagen mit seiner Hilfe getroffen werden können.

Markiert durch einen blauen Balken am Rand des Textes liefern wir Ihnen eine persönliche Einordnung – wie gut oder schlecht ist Ihr Wert? Praktische Tipps helfen Ihnen, den Parameter zu verbessern.

Am Ende jeden Bereiches erhalten Sie Angebote Ihres Unternehmens – und zwar genau auf Sie zugeschnitten. Die gezielte Unterstützung soll Ihnen helfen, einen gesünderen Alltag zu erreichen.

Diese Bereiche geben eine gekürzte Übersicht, da diese nur auf Ihren Antworten im Fragebogen berechnet werden.

Sie zeigen für Sie erst wichtige Empfehlungen und Zusammenhänge auf.

In der nachfolgenden Box werden dann konkrete Tipps präsentiert, die Sie in Ihrem Alltag ausprobieren können. Sie sollen erste Ansätze aufzeigen, wie Sie Ihren Bereich optimieren.

Gesundheits-Parameter

Die subjektive Schlafqualität wird mit dem Pittsburgh Schlafqualitätsindex (PSQI) gemessen. Dieser wurde bei mesana auf die 10 relevantesten Fragen gekürzt.

Der PSQI umfasst sechs Bereiche: wahrgenommene Schlafqualität, Einschlafzeit, Schlafdauer, Schlafeffizienz, Schlafstörungen und Tagesmüdigkeit.

Der Gesamtscore reicht von 0 bis 18 Punkten, wobei 5 Punkte die Grenze zwischen „gutem“ und „schlechtem“ Schlaf markieren. Der PSQI gibt eine schnelle Übersicht über die Schlafqualität, kann aber keine bestimmten Schlafstörungen diagnostizieren.

Ausreichend Schlaf ist wichtig für körperliches und psychisches Wohlbefinden. Sowohl zu wenig als auch zu viel Schlaf erhöhen das Risiko für kognitive und chronische Erkrankungen. Schlechter Schlaf wird mit Tagesmüdigkeit, Erschöpfung, depressiver Stimmung, geringer Leistungsfähigkeit und anderen Gesundheitsproblemen verbunden.

Mesana ermittelt die Schlafdauer mit einer angepassten Methode von Cole et al. (1992) und bewertet sie nach Hirshkowitz et al. (2015). Die optimale Schlafmenge variiert jedoch oft je nach Person und ihren individuellen Bedürfnissen.

Bei mesana werden nur Schlafphasen über drei Stunden zur Bewertung der Schlaferholung berücksichtigt, da der Körper sich in dieser Zeit besonders gut erholt. Der Erholungsgrad wird anhand der Dominanz des Parasympathikus im EKG-Signal während des Schlafs bestimmt (siehe Erholungs-Wert).

Auch wenn sich der Körper im Wachzustand erholen kann, ist Schlaf die wichtigste Erholungsphase. Gute Schlaferholung fördert die Gesundheit und Leistungsfähigkeit.

Der STOP-Bang Fragebogen wurde 2008 von Chung et al. entwickelt. Er umfasst acht einfache Fragen, die mit „Ja“ oder „Nein“ beantwortet werden, und erhebt zusätzliche Körperdaten. Basierend auf den Antworten wird ein Score gebildet, der das Risiko für Schlafapnoe in drei Kategorien einteilt (gering, mittel, hoch). Personen mit hohem Risiko sollten einen Arzt aufsuchen.

Der STOP-Bang Fragebogen ist gut geeignet, um mittlere bis schwere Schlafapnoe zu erkennen. Beeinflussbare Risikofaktoren sind Übergewicht, Alkohol und andere entspannende Substanzen, hormonelle Störungen, Rauchen und verstopfte Nase.

Um mentalen Stress und seine Auswirkungen auf die Gesundheit zu messen, ist es wichtig zu wissen, wie Menschen stressige Situationen in ihrem Alltag wahrnehmen. Wahrgenommener Stress ist mit Depression, Angst, Müdigkeit und geringerer Lebensqualität verbunden.

Bei mesana wird das subjektive Stressempfinden mit einem angepassten PSS-Fragebogen erfasst. Dieser Fragebogen ist die gekürzte deutsche Version der „Perceived Stress Scale“ (PSS) von 1983 (entwickelt von Sheldon Cohen, Tom Kamarck und Robin Mermelstein). Er fragt, wie belastend bestimmte Lebenssituationen empfunden werden, um einen Gesamt-Stresswert zu ermitteln.

Im mesana Online-Fragebogen werden 10 Stress-Symptome abgefragt, welche auf Grundlage einer Analyse von 30.000 mesana Datensätzen als wichtig bestimmt wurden. Bei jedem Symptom kann von dem*der Nutzer*in in 5 Abstufungen angegeben werden, ob das Symptom bei ihm*ihr vorhanden ist (von „trifft nicht zu“ (0 Punkte) bis „trifft zu“ (4 Punkte)). Die maximale Gesamtsumme beträgt in diesem Fall 40 Punkte. Dabei werden die Symptome in drei Teilbereiche eingeteilt: kognitive Symptome, depressive Symptome und physische Symptome.

Um zu wissen, ob ihre Stressbelastung im normalen Bereich liegt oder ob sie übermäßig gestresst sind, berechnen wir den Stress-Wert.

Dieser gibt ihnen eine Einschätzung, wie gestresst sie im Vergleich zu anderen Menschen sind. Den Stress-Wert ermitteln wir zum einen als Durchschnittswert für den gesamten Messzeitraum. Bei einem positiven Stress-Wert treten Belastungsreaktionen durchschnittlich häufiger auf als bei anderen Erwachsenen. Ist er kleiner 0, sind sie seltener.  Tendiert der Stress-Wert in Richtung +1, bedeutet dies, dass nur noch circa jeder 5. Erwachsene [circa 20% aller Erwachsenen] eine stärkere Belastung aufweist.

Mit dem Stress-Wert als Durchschnittswert für die gesamte Messung erhalten sie also eine Einschätzung über das Ausmaß der Stressbelastung.

Der Erholungs-Wert als Durchschnittswert gibt ihnen eine Einschätzung ihrer Erholung während des gesamten Messzeitraums.

Damit können Sie feststellen, ob sie sich in ihrem Alltag genug erholen. Er zeigt ihnen, wie gut sie im Vergleich zu anderen Menschen neue Energie tanken. Der Erholungs-Wert wird als Durchschnitt über den gesamten Messzeitraum berechnet, indem ihr Maß an Erholung mit den Daten anderer Erwachsener verglichen wird. Ein positiver Erholungs-Wert bedeutet, dass sie sich effektiver entspannen als ihre Mitmenschen. Liegt der Wert unter 0, entspannen sie sich seltener. Ein Erholungs-Wert nahe +1 zeigt an, dass sie zur Spitzengruppe gehören, da nur etwa jeder fünfte Erwachsene (circa 20%) eine bessere Regeneration hat.

Die Anzahl der Schritte am Tag gibt einen guten Überblick wie aktiv der Tag war. Je aktiver der Alltag gestaltet ist, desto besser. Wer mehr als 7500 Schritte pro Tag macht, kann seine Gesundheit optimal unterstützen. Doch bereits bei 3500 Schritten pro Tag können zum Beispiel die wahrgenommene geistige Leistungsfähigkeit und die mentale Gesundheit gestärkt werden. Anhand der mesana Daten kann man auch sehr gut erkennen, dass die Menge an Schritten pro Tag einen positiven Einfluss auf den gemessenen und wahrgenommenen Stress hat.

Schon 1.000 Schritte mehr am Tag beugen Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich vor und senken z.B. das Diabetesrisiko. 1.000 Schritte sind in etwa umgerechnet 6 Minuten langsam joggen oder ca. 10 Minuten spazieren.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt pro Woche 150 bis 300 Minuten leichte körperliche Aktivität. Die Aktivitätspunkte fassen die körperliche Aktivität pro Tag zusammen. Dabei zählt jedoch jede Minute intensiver Aktivität doppelt so viel wie eine Minute niedriger Intensität. Es werden mindestens 42 Punkte pro Tag empfohlen. Das entspricht 42 Minuten leichter körperlicher Aktivität.

Jede kleine Steigerung an aktiven Minuten kann die Gesundheit stärken. Das gilt vor allem für Personen, welche sich im Alltag nicht genug bewegen. Jede Trainingseinheit oder Bewegung, egal wie lange sie ist, ist wertvoll!

Die Empfehlung, alle 30 Minuten lange inaktive Phasen zu unterbrechen, stammt aus der Rückenschmerztherapie. Eine kurze Pause reicht aus, sodass es leicht im Alltag umzusetzen ist.

Langes, ununterbrochenes Sitzen erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Weniger Sitzen und mehr Bewegung fördern die Herzgesundheit. Für wenig aktive Menschen senkt leichte körperliche Betätigung das Risiko für Herzkrankheiten, Typ-2-Diabetes und die allgemeine Sterblichkeit.

Eine Studie mit über 1 Million Personen zeigt, dass 60-75 Minuten moderate bis intensive Bewegung pro Tag die negativen Auswirkungen von langem Sitzen abschwächen oder sogar beseitigen können.

Eine niedrige Ruheherzfrequenz ist mit einer besseren Gesundheit und höherer Lebenserwartung verbunden. Die Ruheherzfrequenz kann Veränderungen im Nervensystem und Entzündungszustände anzeigen. Sie ist individuell, liegt aber meist zwischen 60 und 80 Schlägen pro Minute. Bei über 80 Schlägen pro Minute sollten Personen ihren Lebensstil verbessern, um die Herzfrequenz zu senken.

Die Ruheherzfrequenz ist der mittlere Wert der Herzfrequenz während körperlicher Ruhe (=Inaktivität), wobei die ersten 15 Minuten der Ruhezeit nicht berücksichtigt werden. Mit dem Alter sinkt die Herzfrequenz leicht. Frauen haben oft höhere Werte als Männer. Auch der BMI und die Schlafdauer beeinflussen die Ruheherzfrequenz.

Anmerkung: Die wie bei mesana direkt am Herzen mithilfe des EKGs ermittelte Herzfrequenz stimmt, meist – aber nicht immer! – mit der am Handgelenk tastbaren Pulsfrequenz überein. Zur Beurteilung der Herzfunktion ist die Herzfrequenz der exaktere Parameter.

Das Taille-zu-Größe-Verhältnis ist ein besseres Frühwarnsystem für gesundheitliche Risiken als der BMI. Er berücksichtigt die Verteilung des Körperfetts und unterscheidet zwischen Muskelmasse und Fettgewebe. Die Grenzwerte gelten für alle Altersgruppen, sowie Männer und Frauen. Dies vereinfacht die Anwendung.

Ein Wert von 0,5 gilt als optimal, um das Risiko für Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu bestimmen. Werte von 0,4 oder weniger bedeuten Untergewicht, während Werte von 0,6 oder mehr auf erhöhte Adipositas hinweisen.

Vollwertig essen und trinken hält gesund, fördert Leistung und Wohlbefinden. Wie sich das umsetzen lässt, hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse formuliert.

Im mesana Online-Fragebogen werden 10 Empfehlungen abgefragt. Die Bewertung hängt davon ab, wie viele dieser Empfehlungen bereits im Alltag umgesetzt werden.

https://www.dge.de/gesunde-ernaehrung/gut-essen-und-trinken/dge-empfehlungen/

 

Alkoholkonsum ist einer der wesentlichen Risikofaktoren für zahlreiche chronische Erkrankungen und für Unfälle.

Im mesana Online-Fragebogen wird abgefragt, ob und wie häufig Sie Alkohol trinken.

Ab einem wöchentlichen Konsum von 1-3mal pro Woche geben wir erste Empfehlungen. Wenn Sie  angeben mehr als 3mal pro Woche Alkohol zu trinken, fällt Ihr Parameter in den kritischen Bereich.

Das Rauchen von Zigaretten ist das größte Risiko für die Gesundheit, das vermeidbar ist.

Im mesana Online-Fragebogen wird abgefragt, ob und wie häufig Sie rauchen.

Es wird unterschieden zwischen regelmäßigem oder gelegentlichem Rauchen von Zigaretten, E-Zigaretten oder anderen Tabakwaren.

Als Grundlage für die Berechnung wird der PROCAM Test der Assmann Stiftung herangezogen. Alter, Geschlecht (männlich), Rauchen, Diabetes und Blutdruck erhöhen das Risiko. Wir geben Prozentwerte für das Risiko aus, innerhalb der  nächsten 10 Jahre einen Schlaganfall zu bekommen.

Der Wert gilt nur für Erwachsene zwischen 35 und 65 Jahren, was etwa 65% unserer Teilnehmenden umfasst.

Sollten Sie keinen Blutdruckwert angegeben haben, wurde für die Auswertung der Standardwert von 120 mmHg verwendet.

Als Grundlage für die Berechnung wird der PROCAM Test der Assmann Stiftung herangezogen. Wichtige Faktoren wie Alter, Geschlecht (männlich), Rauchen, Diabetes, Blutdruck, positive Familienanamnese, Gewicht und Medikamenteneinnahme erhöhen das Risiko, während die Körpergröße das Risiko verringert. Wir geben Prozentwerte für das Risiko aus, innerhalb der  nächsten 10 Jahre einen Herzinfarkt zu bekommen.

Der Risiko-Wert gilt nur für Erwachsene zwischen 20 und 75 Jahren, was über 98% unserer Teilnehmenden einbezieht.

Sollten Sie keinen Blutdruckwert angegeben haben, wurde für die Auswertung der Standardwert von 120 mmHg verwendet.

Mit dem FINDRISK-Fragebogen der Deutschen Diabetes Gesellschaft wird anhand bestimmter Angaben im Online-Fragebogen Ihr persönliches Risiko ermittelt, in den nächsten 10 Jahren an Typ-2-Diabetes zu erkranken.

Bei Typ-2-Diabetes gibt es unveränderbare Risikofaktoren wie das Alter und veränderbare Risikofaktoren wie Übergewicht, Rauchen, Bewegungsmangel und schlechte Ernährung.

Der Diabetes-Risiko-Score (FINDRISK) ist ein einfaches Werkzeug, der 8 Aspekte berücksichtigt:

  • Alter
  • Taillenumfang
  • BMI
  • Medikamente gegen Bluthochdruck
  • Körperliche Aktivität
  • Familiengeschichte
  • Gesunde Ernährung (täglich Obst, Gemüse oder dunkles Brot)
  • Hohe Blutzuckerwerte

Der Score wurde 2007 unter der Leitung von Prof. Peter E. Schwarz am Universitätsklinikum der TU Dresden entwickelt und basiert auf einer 10-jährigen Studie aus Finnland. Die deutsche Version wurde angepasst und in einer Studie mit 526 Teilnehmenden getestet, was ihre Zuverlässigkeit bestätigt.

https://www.diabetesstiftung.de/files/paragraph/fileupload/dds_findrisk_final_prv.pdf

Die Herzratenvariabiliät (HRV)

Diese ist Grundlage für folgende Parameter:

Erholung im Schlaf, Stress-Wert, Erholungs-Wert

Die HRV beschreibt die Unterschiede im Abstand zwischen aufeinanderfolgenden Herzschlägen. Auch wenn das Herz im Durchschnitt 60-mal pro Minute schlägt, bedeutet das nicht, dass es genau jede Sekunde einmal schlägt. Stattdessen variiert der zeitliche Abstand zwischen den Schlägen – zum Beispiel 0,9 Sekunden zwischen zwei Schlägen und 1,1 Sekunden zwischen den nächsten.

Diese Variabilität im Herzrhythmus ist normal und gesund. Ein bisschen Unregelmäßigkeit im Herzrhythmus ist wichtig, und sie ist unabhängig von Bewegung oder intensiven Gefühlen.

Mit zunehmendem Alter nimmt die HRV tendenziell ab. Jüngere Menschen zeigen eine deutlich höhere Variabilität in ihrem Herzrhythmus als ältere. Deshalb sollte die HRV immer im Vergleich zu Menschen gleichen Alters und Geschlechts beurteilt werden. Genau das tun wir bei mesana, um die Aussagekraft unserer Ergebnisse zu maximieren.

Der mesana Sensor zeichnet über den gesamten Messzeitraum den Herzschlag auf. Aus dem Abstand von zwei aufeinanderfolgenden Herzschlägen wird dann jeweils die momentane Herzfrequenz berechnet.

Wenn der Abstand zwischen zwei Herzschlägen genau eine Sekunde beträgt, dann ist die momentane Herzfrequenz, die sich aus diesem gemessenen zeitlichen Abstand, auch Intervall genannt, ergibt, 60 Schläge pro Minute. Das wird berechnet, indem 60 Sekunden (eine Minute) durch 1 Sekunde, also das gemessene Zeit-Intervall, geteilt werden, was 60 Schläge pro Minute ergibt.

Diese Berechnung wird für jedes Herzschlag-Intervall durchgeführt. Die gemessenen Intervalle werden dann grafisch als Kurve dargestellt. Diese Kurve zeigt, wie sich die Herzfrequenz über die Zeit verändert. Kürzere Abstände zwischen den Herzschlägen lassen die Kurve nach oben gehen, was eine Beschleunigung des Herzschlags anzeigt. Wenn die Abstände wieder größer werden, sinkt die Kurve und der Herzschlag verlangsamt sich. Anhand dieser Kurve lassen sich Veränderungen und Muster in der Herzfrequenz erkennen.

Wenn wir von einer großen oder kleinen Herzratenvariabilität (HRV) sprechen, vergleichen wir dies immer mit einer Gruppe von Menschen gleichen Alters und Geschlechts. Ganz vereinfacht ausgedrückt, geht es dabei darum, in welchem Bereich sich die Herzfrequenz bewegt, besonders im Ruhezustand.

Aus den zeitlichen Abständen zwischen zwei Herzschlägen und der HRV-Kurve können eine Vielzahl weiterer HRV-Messwerte berechnet werden. Diese Messwerte ermöglichen tiefere Einblicke in den Stresslevel, die Erholungsfähigkeit und das allgemeine Wohlbefinden einer Person. Bei mesana nutzen wir dieses Wissen, um in unseren Berichten auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse individuelle Empfehlungen zur Verbesserung von Stressbewältigung, Regeneration und allgemeiner Lebensweise zu geben. So unterstützen wir unsere Nutzer dabei, ein gesünderes und ausgeglicheneres Leben zu führen.

Die HRV zeigt, wie gut der Körper auf verschiedene Anforderungen wie Stress, Entspannung, Bewegung und Ruhe reagieren kann. Durch das ständige Beschleunigen und Verlangsamen der Herzfrequenz, auch in Ruhe. Man kann sich das wie einen Torwart vorstellen, der sich bei einem Elfmeter hin und her bewegt, um schnell reagieren zu können.

Und die HRV ist ein Ausdruck für unsere Vitalität. Ein höheres Maß an Variabilität ist meist ein gutes Zeichen, denn sie spricht für eine bessere Anpassungsfähigkeit und allgemeine Gesundheit, Im Gegensatz dazu kann eine niedrigere HRV darauf hinweisen, dass der Körper unter Stress steht und nicht optimal auf Herausforderungen reagiert. Möglicherweise liegt sogar eine Grunderschöpfung vor.

Die HRV zeigt uns frühzeitig an, wenn etwas in unserem Leben in die falsche Richtung läuft. In unserem Auto haben wir im Armaturenbrett Warnlampen, die bei Bedarf signalisieren, dass wir etwas tun müssen, um das Auto in einem guten Zustand zu halten. Ähnlich verhält es sich mit der HRV in unserem Körper. Eine niedrige HRV kann ein Warnsignal sein, dass unser Körper unter Stress steht oder dass unser Lebensstil unsere Gesundheit beeinträchtigt. Indem wir unsere HRV messen, können wir frühzeitig erkennen, wenn wir uns mehr Ruhe gönnen, unsere Ernährung anpassen oder Stressbewältigungsstrategien einführen sollten. So hilft uns die HRV, ein gesundes und ausgeglichenes Leben zu führen, ähnlich wie die Warnleuchten im Auto uns helfen, sicher und zuverlässig unterwegs zu sein.

Stellen wir uns chronischen Stress als einen dauerhaften Geschwindigkeitsrausch vor:

Wenn wir ständig mit hoher Geschwindigkeit auf einer Autobahn fahren, könnte dies zunächst aufregend und stimulierend sein. Aber wenn diese Geschwindigkeit dauerhaft anhält, beginnt unser Körper, die ständige Anspannung und Wachsamkeit zu spüren. Das ständige Fahren mit hoher Geschwindigkeit wird ermüdend und gefährlich. Unsere Reflexe könnten nachlassen, wir können uns weniger gut konzentrieren und das Risiko für Unfälle steigt erheblich.

Ähnlich verhält es sich mit chronischem Stress: Unser Körper und Geist sind ständig in einem Zustand erhöhter Alarmbereitschaft. Kurzfristig können wir damit umgehen, aber wenn dieser Zustand über längere Zeit anhält, kann es zu körperlicher und psychischer Erschöpfung kommen.

Außerdem schätzen Fahrer ihre Geschwindigkeit oft falsch ein und denken, dass sie nach dem Bremsen langsamer sind, als sie wirklich sind. Die Wirkung von Erholungsmaßnahmen wird auch oft falsch eingeschätzt, sodass die innere Unruhe weiterhin anhält

Wenn chronischer Stress normal wird, merken wir oft gar nicht mehr, wie sehr unser Organismus unter dem andauernden Alarmzustand leidet. Eine sinkende HRV kann ein Frühwarnzeichen für chronischen Stress sein, noch bevor wir selbst die körperlichen oder psychischen Auswirkungen bemerken.

Durch das Messen der HRV können wir nicht nur besser verstehen, wie stark wir insgesamt belastet sind und wie unser Körper auf verschiedene Stressfaktoren reagiert. Es kann aufzeigen, ob Entspannungstechniken und anderen Stressbewältigungsstrategien auch tatsächlich etwas bringen.

Indem wir unsere HRV im Auge behalten, können wir rechtzeitig reagieren, um unseren „Geschwindigkeitsrausch“ zu verlangsamen. Und das bevor er zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führt. Es ist, als ob wir lernen, sicherer und entspannter zu fahren. Wir kontrollieren unsere Geschwindigkeit und legen regelmäßige Pausen ein, um uns zu erholen und neue Kraft zu schöpfen.

Im Kraftsport gibt es das Motto „Hart trainieren, hart regenerieren.“ Dieses Prinzip lässt sich auch auf unser tägliches Leben anwenden

Denn das Hauptproblem ist nicht der Stress selbst, sondern dass wir uns nicht genug erholen. Wenn wir auf unseren Körper hören und rechtzeitig Pausen machen, können wir langfristig gesünder und ausgeglichener leben.

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